Konzept

Die Hausgemeinde - das "Herz des Hauses"

Besonders geprägt wird das Missionarische Zentrum durch die Hausgemeinde. Sie vor allem ist "das Herz des Hauses". Junge Frauen und Männer leben und arbeiten in christlicher Gemeinschaft. Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD) sorgen sie dafür, dass unsere Gäste sich wohl fühlen.

Die Hausgemeinde lädt an jedem Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr zu einer liturgischen Andacht in die Kirche ein. Am Samstag wird die Andacht bereits um 19.00 Uhr mit Abendmahl und dem Angebot zur persönlichen Segnung gefeiert.

Ein Mitglied der Hausgemeinde steht den Gruppen als AnsprechpartnerIn zur Verfügung oder kann als MitarbeiterIn (Freizeitbegleiter) einbezogen werden. Bei der inhaltlichen Gestaltung Ihres Programms unterstützt Sie auch gerne eine/r der hauptamtlichen MitarbeiterInnen (DiakonIn, Pastoren).

Viele Partner und Freunde helfen mit.

Das Missionarische Zentrum in Hanstedt ist ein Tagungshaus in der Trägerschaft des Freundeskreis Missionarische Dienste (FMD). In drei Gästehäusern unterschiedlichen Standards können etwa hundert Betten belegt werden. Der FMD betreibt das Missionarische Zentrum in Kooperation und enger Abstimmung mit den Missionarischen Diensten im Haus kirchlicher Dienste der Landeskirche Hannovers, der St.Georgs Kirchengemeinde Hanstedt und dem Kirchenkreis Uelzen. Das Haus kirchlicher Dienste beteiligt sich im Rahmen seines Stellenplanes durch Mitarbeitende (z.Zt. Pastor Knigge als Leiter des MZ und Diakon Brünjes) an der inhaltlichen Arbeit. Die Hausgemeinde und weitere Mitarbeitende werden durch die Einnahmen bzw. durch Spenden aus dem FMD finanziert.  

Reformatorische Theologie und "Hanstedt-Pietismus"

Wie die Arbeit des MZ theologisch einzuordnen ist, lässt sich allgemein schnell beantworten: Die Impulse der Mitarbeitenden basieren auf reformatorischer Theologie.

Schriftverständnis, Ekklesiologie und weitere Sichtweisen geistlichen Lebens, Glaubens und Denkens beschreiben wir gerne mit Begriffen wie "verheißungsorientiert", "gerechtfertigt", "Geschenk". Was uns bewegt ist die Liebe Gottes, die in Christus Gestalt gewonnen hat und gestern wie heute den Menschen nachgeht, um sie in die Arme zu schließen. "Mission" und "Evangelisation" sind für uns positiv gefüllte Begriffe - auch wenn wir verstehen, dass sie für manche Menschen Reizworte sind. Für uns hat die Einladung zu persönlichem Glauben nichts mit Druck und Manipulation zu tun, sondern wir möchten Menschen verschiedener Sichtweisen miteinander ins Gespräch bringen und gehen davon aus, dass Christus in solchen Begegnungen gegenwärtig ist.

Zu den durch Herkunft und Prägung geprägten Grundlagen kamen im Laufe der Jahre viele praktische und gedankliche Impulse, die in unsere Arbeit einflossen. Die Begegnung mit den Partnern in Indien, die Auseinandersetzung mit der charismatischen Bewegung und verschiedenen Gemeindeaufbaugruppen und vieles mehr prägten das, was jemand einmal als "Hanstedt-Pietismus" bezeichnet hat. Ob das dann ein Kompliment oder nette Kritik ist, müssen andere entscheiden.

Namen sind Programm

Der Name "Missionarisches Zentrum" markiert, worum es in Hanstedt geht: Menschen werden von Gottes Mission (missio dei) erreicht. Manchmal erscheint es uns schwierig, mit diesem Namen zu werben. Zu negativ ist bei vielen Menschen das Verständnis von Mission. Wir hoffen, dem ein wenig entgegen zu wirken.

Die Namen der einzelnen Häuser auf dem Gelände markieren die Einbindung des MZ. "Lutherhaus" betont die Zugehörigkeit zur Ev. Luth. Kirche und ihren theologischen Grundlagen. "Harmshaus" bezieht sich auf den Gründer der Hermannsburger Mission und zeigt die Einbindung in die weltweite Kirche. Ähnlich markiert auch "Koyahaus" die Verbindung zu anderen Christen, hier zum Volksstamm der Koya in Indien. "Emmaushaus" bezieht sich auf die Bilder von Werner Steinbrecher, die dort ausgestellt sind und die biblische Osterberichte im Rahmen des Auferstehungsweges abbilden. Dem Auferstandenen begegnen - auch dies ist was wir für unsere Gäste und uns erhoffen und erbitten.

 

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Ein Jahr lang in christlicher Gemeinschaft. Leben, arbeiten und glauben - die Herausforderung annehmen! 

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Die Präambel des FMD e.V.

Wir haben uns im Freundeskreis Missionarische Dienste zusammengeschlossen und wollen unser Leben im Glauben an Gott und in der Bindung an den gekreuzigten und auferstandenen und im Heiligen Geist gegenwärtigen Jesus Christus führen und andere zu solchem Leben einladen.
Wir möchten innerhalb unserer Kirche beim Aufbau missionarischer Gemeindearbeit mithelfen durch Verkündigung, Seelsorge und zeugnishaftes Leben, bestehende Gemeindearbeit unterstützen und die Aufgabe der Weltmission fördern.  

www.fmd-online.de