Geschichte

Ein kleines Dorf, zwischen Lüneburg und Celle, mitten in der Lüneburger Heide gelegen; eine für missionarische Arbeit aufgeschlossene Gemeinde; eine schöne alte Kirche mit Pfarrstelle und in der Nähe von beidem ein möglichst großes Gebäude. Das war das Bild, das etwa 80 jungen Leuten vor Augen stand, als sie im Januar 1977 über den Standort eines Missionarischen Zentrums nachdachten. Wenig später war dieser Ort gefunden. Hanstedt I liegt umgeben von Wäldern und Feldern, westlich von Uelzen. Mitglieder des Freundeskreises Missionarische Dienste (FMD) konnten die alte Dorfschule mit Hilfe der Landeskirche sowie vielen Freunden zu einem stilvollen Freizeithaus ausbauen, das am 1. Mai 1979 eingeweiht wurde. Initiator und erster Leiter des MZ Hanstedt ist Pastor Eckard H.Krause, ehemals Mitarbeiter der Missionarischen Dienste im Haus kirchlicher Dienste. 

Eine kleine Zeitleiste ...

Aug. 1971: E. Krause und Klaus Eickhoff treffen in Amsterdam Cliff Richard. Die Idee mit dem Haus und der Hausgemeinde wird geboren.

Sep. 1971: Haus Lutterloh wird begonnen, unter Leitung von E.Krause und in Trägerschaft der Gruppe 153. Erstmals wurde das Konzept "Hausgemeinde" in Norddeutschland umgesetzt. Hermann Brünjes war Mitglied der ersten Hausgemeinde im Haus Lutterloh. 

ab 1977: Eine Gruppe um Pastor Eckard H. Krause, der damals bei der Volksmission angestellt und in Hermannsburg wohnhaft war, sucht ein anderes Tagungshaus, da die gemeinde- und jugendorientierte Ausrichtung von Haus Lutterloh umstritten ist.

1978: Das erste Pfingstcamp (Leitung H. Brünjes) findet in Maschen statt, dann ab 1979 in Hanstedt und seit 2009 in Hermannsburg.

1. Mai 1979:  Eröffnung des MZ Hanstedt durch Bischof Lohse. Eckard H. Krause wird von den Missionarischen Diensten, Ulrich Kruse von der Hermannsburger Mission mit der Mitarbeit in Hanstedt beauftragt.

1. Okt.1980: Hermann Brünjes beginnt seinen Dienst im MZ, entsandt von den Missionarischen Diensten der Landeskirche Hannovers (Haus kirchlicher Dienste). 

1981/82: Das Harmshaus wird an den Gemeindesaal angebaut.

1986: Ewald Grossmann kommt als KdP und unterstützt E. Krause, der wieder intensiv in den Reisedienst geht, gleichzeitig jedoch Pastor der Gemeinde und Leiter des MZ bleibt..

1985: Birgit Hagedorn wird FMD- und MZ-Sekretärin

Dez. 1987: Jens Hagedorn übernimmt die Geschäftsführung.

Weitere langjährige Mitarbeitende stoßen zum Team: Marianne Greibig (1987), Hella Meyer (???), Ulrike Schreinecke (1993)

1989?: Wolfhardt Knigge löst Ulrich Kruse ab, der nach Südafrika geht. 

???Andreas Weiß wird neuer Leiter, geht anschließend als Propst nach Schwerin.

1993- 1997: Die St. Georgskirche Hanstedt wird grundlegend renoviert und ist lange garnicht oder nur teilweise nutzbar.

1.Mai 1993: Das Koyahaus wird von Bischof Hirschler eingeweiht.

Jan. 1995: Diakonin Annette Köster wird vom FMD angestellt.

Feb.1996: Eckard Oldenburg wird Leiter, geht April 2007 als Pastor der Nicolaikirche nach Lüneburg.

1999: Frank Jürgens wird zunächst vom ELM und dann von der Viebrock AG entsandt. Er geht Nov. 2008 als Pastor nach Amelinghausen.

Ostern 2004: Der Auferstehungsweg wird eröffnet.

Febr. 2005: Das Emmaushaus wird von Bischöfin Margot Käsmann eingeweiht.

Aug. 2005: Die erste Homepage des FMD geht ans Netz (Technik H. Morgenstern, Inhalt H. Brünjes), 

Mai 2006: Waltraud Less beginnt als FMD-Sekretärin

Aug. 2007: Wolfhardt Knigge kommt aus Südafrika zurück und wird neuer Leiter des MZ. 

Feb. 2008: Eckard Krause geht in Ruhestand, bleibt jedoch im FMD und in der Indienarbeit aktiv.

Mai 2008: Mit der Shalom-Foundation in Südindien und deren Zentrum in den Yelligiri-Bergen wird während eines Besuches von Jayapaul in Deutschland eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Sommer 2008: Der Schöpfungsweg wird installiert.

Nov. 2008: Diakonin Stephanie Kammin übernimmt den Arbeitsbereich Jugendarbeit im Konfirmandenalter. Annette Köster wird Predigerin in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Goedenstorf..

Febr. 2010: Matthias Kuna kommt zur Unterstützung von W. Knigge als KdP nach Hanstedt.

1. Mai 2012: Die Erweiterung des Lutherhauses wird durch Bischof Meister, Landessuperintendent Rathing und Probst Hagen eingeweiht. 

Nov. 2012: Homepage des MZ geht ans Netz (Administration/Inhalt H. Brünjes)

Nov. 2012: Helge Maron beginnt seinen Dienst als gastronomische Fachkraft.

1. Mai 2014: „Zuhause – wo auch immer“ ist Thema des ersten Hanstedt-Tages (löst ‚Tag der Gemeinde’ ab. Ca. 300 Gäste kommen zum Tag der offenen Tür des MZ und erleben erstmals das MZ-Cafe in den Spreiseräumen.

Pfingsten 2014: Das Pfingstcamp in Hermannsburg findet zum letzten Mal statt. Eine gesegnete Tradition endet.

Oktober 2014: Geschäftsführer Jens Hagedorn fällt für ein Jahr aus. Sozialpäd. Stephanie Bühler übernimmt seine Aufgaben.

Februar 2015: Pastor Matthias Kuna-Hallwaß wird verabschiedet.

Ostermontag 2015: Der Auferstehungsweg feiert sein 10 jähriges Jubiläum

1. Mai 2015: „Von Grund auf Neu“ ist Thema des Hanstedt-Tages. Ein Bau-Model mit „MZ-Vision“ wird präsentiert.

1.September 2015: Diakonin und Sozialpäd. Corinna Kok wird zunächst für ein Jahr als Diakonin im Anerkennungsjahr angestellt. Ihr Vertrag wird danach um zwei Jahre verlängert. Finanziert wird die Stelle durch eine Großspende und die Landeskirche Hannovers.

März 2016: Diakonin Stephanie Witt geht in Mutterschutz mit anschließender Elternzeit. Am 1.Juli beginnt als ihre Vertretung Diakonin Elisabeth Burmeister.

August 2015: Die Hausgemeinde beginnt mit nur 7, später dann 8 Mitgliedern. Die Durchführung selbst gestalteter FSJ-Seminare ist so nicht möglich. Gespräche mit den Partnern ergeben, dass die Seminare zukünftig ausschließlich vom netzwerkM durchgeführt werden. Die mit der s.g. „Bibelschule“ 1979 begonnene Tradition eigener Schulungen geht somit zu Ende.

Februar 2016: Diakonin Stephanie Witt geht in Mutterschutz. Am 5.4. wird Lotta Viktoria geboren.

5. März 2016: Der FMD e.V. verabschiedet den alten Vorsitzenden Peter Otto und wählt Hermann Heinrich zum Nachfolger.

1. Mai 2016: Erstmals wird der Hanstedt-Tag auch als regionaler Kirchentag der Region West im Kirchenkreis Uelzen gefeiert. Zum Thema „In Deinen Schuhen“ kommen 400 Gäste.

1.Juli 2016: Diakonin Elisabeth Burmeister übernimmt die Vertretung während der Elternzeit von S.Witt. Sie war Mitglied der Hausgemeinde 2003/04 und wurde im Johanneum ausgebildet.

 

Eckard H. Krause

1979 hat Pastor Eckard H.Krause zusammen mit Freunden der Missionarischen Dienste die Arbeit in Hanstedt begonnen.  

Pfingstcamp 1979-2014

1979-2014 fand das mit dem MZ verbundene Pfingstcamp 35 Mal statt. Hier finden Sie eine digitale Sondernummer der FMD-Impulse mit Infos, Zahlen und Fotos. Viel Spaß beim Stöbern und wiedererkennen ...  

Verbindung zur SHALOM-Foundation

Seit vielen Jahren pflegt das MZ die Verbindung zum Yelligiri-Zentrum der Shalom-Foundation in Südindien. Besuche, regelmäßiges Gebet und gelegentliche Unterstützung verbindet über Kontionente hinweg.

Hier Infos zur Shalom-Foundation ...