12. Oktober 2018

Nachricht

Shalom-Besuch aus Indien

Zwei Freunde aus der Shalom-Foundation in Indien besuchten das MZ. Für vier Tage waren der Gründer von Shalom, Pastor M.Jayapaul und der jetzige Leiter, Mr. Suresh, Gast im Missionarischen Zentrum. Sie begegneten der Hausgemeinde, feierten mit dem Team das Morgengebet, besuchten zwei Abendandachten und erzählten anhand von Videos und Bildern aus ihrer Arbeit in Indien. Alle Beteiligten waren von dem Engagement der Shalom-Foundation sehr angetan. Besonders berührt haben die erschreckenden Berichte von der Situation der Christen in Indien angesichts eines immer mehr auf Konfrontation gehenden militanten Hinduismus. Vor allem von Behörden und staatlichen Einrichtungen werden der kirchlichen Entwicklung und den Christen in Indien viele Schwierigkeiten gemacht. Wenn man den Index für die Verfolgung von Christen anschaut, wird die durch die nationalistische Regierungspartei BJP geschürte Situation deutlich: In den letzten Jahren rutschte Indien von Platz 31 auf Platz 6 jener Staaten, in denen Christen Verfolgung erleiden - und zog gleich mit Saudi Arabien, Iran u.a. (Anmerkung: Andere Zählungen nennen Platz 11).

Zwei Abende waren den Freunden und Spendern der Arbeit im Yelagiri-Zentrum gewidmet. Da das MZ sehr voll war, traf man sich bei H.Brünjes im Wohnzimmer.

Auch die Exkursionen hatten es in sich: Am Montag Nachmittag konnte das Kloster Ebstorf besichtigt werden, inklusive der Ausstellung vom Schöpfungsweg, der mittelalterlichen Weltkarte und der Klosterkirche. Am Dienstag erlebten die beiden Gäste eine Expedition nach Lüneburg. Eckard Oldenburg zeigte den Gästen die Stadt und "seine" Kirche. Ein Besuch bei Eckard H.-Krause und Gespräche über die Arbeit hier und dort rundeten den Tag ab. Am Mittwoch wurde Hamburg erlebt: Eine tolle Privat-Führung durch das Rathaus durch Anna Lena Reimers; die Elbphilamonie mit Plazabesuch und Rundblick usw. 

Der Abschied am Donnerstag würde kein Abschied für immer sein - schon Anfang November würde der Gegenbesuch durch die Studienreise erfolgen und die Partnerschaft wird auch zukünftig für beide Seiten viele gute Impulse bringen.

 

Life-Trainees Yelagiri

Inzwischen ist der zweite Jahrgang von jungen Männern im Tagungshaus in den Yelagiri-Bergen gestartet. Wieder sind es sechs Jugendliche, die für dieses Jahr ausgesucht wurden und im Anschluss daran während ihrer Berufsausbildung gefördert werden.

Für den nächsten Jahrgang gibt es bisher noch keine Paten. Informieren Sie sich gerne über den Link, worum es bei den "Life-Trainees" geht.

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